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29 Jan 2014 - 00:00:58

Die Sephiroth des Bewusstseins

Bewusstsein ist eine universalle Qualität die sich durch die Schlüsseldarstellung der Sephiroth in mehrere Fraktale gliedern lässt, die in Summe den universalen Geist bilden.
Ich möchte vorangehend betonen dass dies meine Auffassung ist, die nicht unbedingt dem traditionellen Verständnis folgt.

1.Krone (Kether)
Die erste und höchste Form von Bewusstsein ist der göttliche Urquell.
Die gängstige Bezeichnung hierfür ist wohl der Schöpfungswille.
Es ist der Ursprung aller Dinge und die Pforte dessen was oft Jenseits genannt wird.
In einfachen Wort ist diese erste Form von Bewusstsein das was wir oftmals Gott nennen.
Doch ein weit verbreiteter Irrglaube besteht darin, diesen Gott als vom Menschen getrennt zu betrachten. Denn dieses Göttliche, das personifiziert oft auch als Gott oder Göttin in seiner Erscheinung interpretiert wird, ist nicht nur ein übergeordnetes Phänomen sondern die kosmische Einheit. Das Holon und die Gesamheit allen Bewusstseins aber auch das Atom und der Kern allen Bewusstseins.
Dieses Göttliche, das erste Bewusstsein, ist die Summe aller Dinge vor ihrer Spaltung.
Es ist das Meer an Bewusstsein das oft auch als Akasha bezeichnet wird und in vielen esoterischen traditionen als Alleinheit benannt. Es ist das mystische Alpha und Omega.
Der Ursprung allen Seins aus dem jede Manifestation entspringt auf der einen Seite,
und der göttliche Funke der allem innwohnt, oft als Seele bezeichnet, auf der anderen.
Jegliche Erscheinung ist eingebettet in dieses Ur-Bewusstsein. Aus diesem entspringt die erste Dualität in Form von Immanenz und transzendenz. Das Immanente ist die Seele als göttlicher Funke der allem innewohnt. Das transzendente ist das Übergeordnete Phänomen das wir als Gott bezeichnen. Beides sind die Pole der selben Kraft, des göttlichen Bewusstseins und somit eine Einheit und die Wurzel aller Erscheinungen. Im Prinzip besteht die gesamte Schöpfung aus Simulakren dieser ersten Erscheinung, die allem innewohnt, aus der alles hervorgeht und in die alles einkehrt. Gott ist der personifizierte Aspekt dieses Phänomens, das Jenseits seine Lokalisierung und Seele sein Keim..
Gott und die Seele.

2.Weisheit (Chokmah)
Die zweite Form des Bewusstseins ist das, was wir als Spiritualität bezeichnen.
Diesen Begriff darf man allerdings nicht in einen reduzierten religiösen Kontext setzen.
Es ist die ordnende, von ihm ausgehende und zu ihm hinführende Kraft, die aus der Erscheinung des ruhenden Bewusstseins welches wir Gott nennen, hervorgeht. Diese ordnende Kraft wird spirituell oft als Karma oder Schicksal beschrieben und bildet das treibende Element der Schöpfung und die erste Form von Bewegung. Diese Kraft ist das allbewegende das selbst formlos ist. Es ist der Drang des Menschen sich selbst zu erkennen, ob durch den Glauben oder die Wissenschaft, und seine spirituelle Wurzel.Der Anfang der Apotheose. Die Vergöttlichung des Menschen und die Vermenschlichung des Göttlichen.
Die Spiritualität, der Wissensdurst und der Glaube.

3.Verstehen (Binah)
Die dritte Form des Bewusstseins ist die Intuition.
Es ist das Bindeglied zwischen dem Ich und der Welt, in esoterischen Begriffen oft als Urtertrauen bezeichnet. Es ist das Wissen ohne Ursprung, welches uns als Intuition bekannt ist, aber auch das was wir als Instinkt bezeichnen und somit die ältesten geistigen Attribute des Lebewesens. Es ist die Mutation des göttlichen Bewusstseins zum Individuum, deren Bindeglied sich in Spiritualität und Glaube findet aber auch in den Intellekt mündet.
Die Intution, der Intellekt und der Instinkt.

4.Gnade (Chesed)
Die vierte Form des Bewusstseins ist die Fähigkeit zur Spiegelung, die wir oftmal als Gedächtnis bezeichnen. Es befähigt das Ich mit der Fähigkeit seine Umwelt in sich aufzunehmen, ohne ein reiner Spielball der Reize zu werden. Es ist die Aufnahmefähigkeit des Ichs ohne die alles ein ätherisches Konstrukt wäre, das dem Menschen entgleitet.
Durch sie erhält der Mensch seine mikrokosmischen Eigenschaften und das Universum seiner Gedanken. Erst durch diese Kapazität wird er zur Entwicklung befähigt und ein geistig wachsendes Wesen.
Das Gedächtnis und die Fähigkeit zur Reflektion.

5.Gerechtigkeit (Geburah)
Die fünfte Form des Bewusstseins ist die Urteilskraft. Es ist die Fähigkeit zur Entscheidung und Klassifizierung und die Wurzel sämtlicher moralischer Konstrukte.
Die Qualität die wir als Vernunft bezeichnen und den Menschen vom auf seine Instinkte beschränkten tier unterscheidet. Diese Urteilskraft spaltet sich in die Optionen Regentschaft und Solidarität. Durch seine Vereinigung mit der Intuition, entspringt das was wir als Wille bezeichnen. Das regulierende Prinzip im Umgang des Menschen mit seiner Umwelt.
Es ist Urteilskraft und Wille, die daraus resultierende Disziplin.

6.Schönheit (Tiphareth)
Die sechste Form des Bewusstseins ist das Ego:
Durch dieses Ego entspringt die Fähigkeit zum Genuss und die Wahrnehmung dessen,
was wir als Ästhetik begreifen. Es ist der Anker des Menschen in der Materie, durch welchen er sich als Zentrum der Schöpfung begreift, aber auch das Grundprinzip der Illusionären trennung und Abgeschiedenheit, die aber nötig ist um die Leidenschaft hervorzubringen.
Das Ego und die Empfindungsfähigkeit..

7.Sieg (Netzach)
Die siebente Form von Bewusstsein ist die Ebene der triebe, Selbsterhaltung und Leidenschaft, die widerum aus dem Ego hervorgehen. Durch sie wird der Mensch zu einer Empfindungsfähigen Kreatur die nicht nur einen maschinellen Charakter hat.
Durch diese Eigenschaft entspringen seine Ängste und Hoffnungen, die Essenz der Menschlichkeit Der Sitz seiner Lust die den Menschen dazu bewegt zu streben.
Triebe, Selbsterhaltung und Leidenschaft.


8.Glanz (Hod)
Die achte Form von Bewusstsein ist die Kreativität und Inspiration.
Es ist die Fähigkeit des formlosen Geistes in verschiedene Erscheinungen zu treten und damit die Schöpfungskraft des Menschen. Dies ist die göttliche Eigenschaft des Bewusstseins das damit nicht länger nur Empfänger bleibt sondern selbst göttliche Eigenschaften erhält. Der Drang sich zu Verwirklichen und die Suche nach Unsterblichkeit.
Aber auch die Anhaftung an die eigene Schöpfung wodurch Stolz und Eitelkeit entwachsen.
Kreativität und Inspiration.

9.Fundament (Yesod)
Die neunte Form von Bewusstsein ist das Unterbewusstsein. Es bildet das Fundament der Psyche und entscheidet über den vitalen Zustand des Geistes.
Es ist die lebende Bilderwelt der archetypischen Prinzipien und das Herzstück des Individuums. Dies ist der menschliche Kern des Individuums als Gegenstück zur göttlichen Seele.
Das Unterbewusstsein.

10.Königreich (Malkuth)
Die zehtnte Form von Bewusstsein ist dem Körper selbst zu eigen und wird von uns als dessen Reflexe verstanden. Es ist das Bewusstsein der Physis selbst, das nicht dem Willen des Individuums unterliegt. Es ist die Essenz des physischen tempels den wir als Körper begreifen und die Lebendigkeit als Organismus ohne den Faktor der Psyche.
In seiner negativen Ausprägung veranlasst er das Individuum sich selbst mit der bloßen physischen Erscheinung seines Körpers zu identifizieren.
Reflexe und Körperbewusstsein.

11.Daath (Wissenschaft)
Die elfte Form von Bewusstsein besitzt eine Sonderstellung und ist nicht an das Wesen selbst gebunden sondern umfasst diesen. Es ist das morphische Feld der Formgebung, welches im esoterischen Kontext oftmals als astrale Ebene beschrieben wird.
Darin enthalten ist das Überich der Alleinheit und die dynamische Essenz dessen was als Magie bezeichnet wird. Es ist das verborgene Bewusstsein, welches im ungeründeten Zustand der Abyss des Individuums bleibt. Die Lücke in seinem kosmischen Wesen.
Das morphische Feld.
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Kategorien: Kabbala
Schlüsselwörter (Tags): Schlüsselwörter (Tags) Bewusstsein Schlüsselwörter (Tags) Magie Schlüsselwörter (Tags) Sephiroth
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