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16 Jan 2014 - 19:21:19

Der sogenannte Teufel ist der Jäger

Diese Selbsterkenntnis ist nicht einfach nur eine geistige Frucht.
Es war eine Eingebung im Halbschlaf und ich wachte völlig verwirrt auf.
Ich möchte meine Gedanken dazu an dieser Stelle festhalten.

Falls der text stellenweise etwas wütend bis sogar diskriminierend kling,
bitte ich um Verständnis. Ich war sehr aufgebracht und das ist einfach eine Momentaufnahme meiner Gefühle in diesem Moment, ohne richtig und falsch.

Ich werde mich dabei auch an einer kühlen Analyse versuchen,
aber einige Stellen sind einfach sehr emotional geladen.
Ich möchte sie nicht verfälschen.

Ich glaube diese Selbsterkenntnis die ich dabei habe, werden manche Menschen schwerer verstehen, weil dass Problem bei dihnen gerniger ist.
Ich war lange Zeit ein Christ und mir wurde beigebracht die tierischen Attrbute auszuschalten. Auch die Magier sind was das angeht nicht unbedingt besser.
Das sind sogar oftmals die größten Dogmaten.

Ich will jedoch die tierischen Attribute in mir völlig entfesseln,
Mir geht es aber nicht darum im Gegenzug die Vernunft auszuschalten.
Ich will diese Gewalten ebenbürtig machen.

Ich behaupte meine Vernunft ist bereits stark genug.
Das macht sich bereits an meinem manchmal doch sehr geschwollenen tonfall ausreichend bemerkbar. Der Intellekt ist nicht meine Sorge

Aber ich werde alle meine Kräfte darauf ausrichten,dass auch meine
tierische,
emotionale,
leidenschaftliche,
wütende und auch kindliche Seite
den Raum einnehmen darf der ihr zusteht.

Diese Seite, entspricht dem Bild das wir oftmals den teufel nennen.
Doch der Jäger, wie ich ihn eigentlich nennen möchte, ist für mich nicht böse.
Aber viele Menschen verstehen ihn einfach ncht anders.
So brauche auch ich dieses Wort um die Blicke auf ihn zu richten.

Er ist der Liebhaber.
Der Rächer.
Und das Kind.

Doch viele empfinden ihn leider fälschlicherweise als Schlächter.
Aber da er eine wichtige Seite an uns selbst wiederspiegelt,
hoffe ich dass ihr es schafft ihn in seiner wahren Natur zu erkennen.

Ich selbst bezeichne hn als Jäger, weil ich es als respektvoller empfinde.
An dieser Stelle, werde ich ihn dennoch als den teufel bezeichnen, weil ich an eben jeden Bild von ihm appellieren möchte, das unter diesem Namen in unseren Köpfen gespeichert ist.
Mir geht es nicht darum welchen Namen ihr ihm geben würdet, sondern wie das was damit zum Ausdruck gebracht wird in eurer Empfindung eingebettet ist.

Der teufel wird uns verkauft als die Sündhaftigkeit des tieres.
Aber eigentlich ist er einfach nur das tier. Er ist das ungeähmte das nicht zu gefallen versucht.

Es wird immer wieder gerne behauptet der Mensch wäre wehrlos und allen Mächten ausgeliefert.
Seine einige Aussicht auf seine Befreiung aus dieser Ohnmacht wäre es sich nicht zu versündigen.
Er soll sich zähmen lassen zum keuschen Gläubigen und Gefallen bei Gott suchen.
Das ist nicht zufälligt die exakte Entsprechung zu unserem Bild des teufels.

Eigentlich ist es offensichtlich doch es kränkt unsere verzerrte Vorstellung vom liebevollen Selbst,
das den Schutz und die Obacht höherer möchte benötigt.
Darum brauchen wir einen liebenden Gott. Einen gewaltlosen Gott. Einen kastrierten Gott.
Ein Gottbild das völlig asexuell ist, denn Lust ist eine Form der liebevollen Gewalt.
Eine Gewalt die nicht vergewaltigt sondern die auf Hingabe trifft.

Der teufel als verdrängtes Spiegelbild wird völlig sexualisiert dargestellt und die Lust an diesem Bild wird dämonisiert. Er entspricht jedoch einfach dem teil des göttlichen Wesens das wir verdrängen, weil wir es in uns selbst nicht erkennen wollen und unserem Glauben auch nicht dürfen.

Auch unsere Kirche ist demzufolge eine Loge von Kastraten, deren Natur sündhaft ist und denen verboten wurde sich ihr hinzugeben. Denn der Mensch wird immer wieder verführt. Das Fleisch ist schwach. Seine Natur ist schwach. Doch wenn die eigene Natur als böse dargestellt wird, dann ist der Glaube selbst widernatürlich.

Dabei geht es nicht darum dass die Kirche schlecht wäre. Die Menschen brauchen ihre Glaubensbilder um sich nicht alleine zu fühlen. Grenzenlosigkeit macht ihnen Angst. Oft brauchen wir die trennung um uns bewusst vereinen zu können. Somit ist auch an der Kirche nichts falsches. Sie spiegelt nur einfach das Selbstbild wieder.

Der Glaube an sich, ist nichts anderes als das universale Selbstbild. Denn das Innere erkennt sich im außen.
Indem wir die eigene Natur verdrängen und ihr Atom, ihr Unteilbares teilen, spalten wir auch den Glauben in gut und böse. Denn wir können nur erkennen was wir in uns selbst gefunden haben.

Es geht hierbei auch nicht um teufelsanbetung. Das ist immer noch ein gespaltenes Selbstbild, welches gegen den ersten irrglauben der Unschuld protestiert und die Form seines Gegenteils annimmt.
Doch es ist einfach nur die andere Hälfte aber eben nicht weniger gespalten.

Gut und Böse sind keine Gegensätze sondern eine Einheit. Der Glaube an dieses Bild ist die Projektion des eigenen Selbstkonflikts. Jede Gottesvorstellung spiegelt sich im Selbstbild.
Das Selbstbild benennt etwas als das Böse damit die gegenüberliegende Seite als gut erkannt werden kann.
Doch eigentlich gibt es nicht mehr oder weniger als die Natur und diese ist immer beides.

Es gibt keinen Konflikt, keinen Krieg himmlischer und höllischer Mächte sondern nur das, was wir als Sexualität begreifen. Sexualität ist mehr als Penetration und Hingabe, es ist die Hingabe und die Gier.
Ohne Opfer und täter sondern in einem Lustspiel. Gut böse vereinen sich ineinander zur Seeligkeit, dem Orgasmus. Das Wilde ist nicht das Böse sondern der Orgasmus. Der Kontrollverlust und das Unverfälschte.

Es ist die mangelnde Ehrlichkeit zu sich selbst die das Böse in der Welt erkennt, denn es verdrängt diesen Anteil in sich selbst und projiziiert ihn auf Unannehmlichkeiten. Oft auch auf verdrängte Wünsche und Bedürfnisse die man sich selbst nicht erlauben will. Eine Penetrationssucht die durch das eigene Gewissen zensiert wurde.
Den Ekstase ist Sünde. Doch die Sünde ist nichts anderes als die Entantwortung.
Die Suche nach einer Autorität welche die eigene Unfähigkeit bescheinigt.
Doch es geht nicht um Sündhaftigkeit und Sündlosigkeit sondern um Ehrlichkeit zu dem eigenen Selbst.

Es geht darum selbst in den Spiegel sehen zu können und sich selbst gerecht zu werden.
Nicht rücksichtslos aber ebenso wenig zögerlich. Damit beginnt der Gedanke der ehrlichen Einheit, die das Bewusstsein besitzt getrennt zu sein. Doch diese trennung ist keine Depression, keine Sehnsucht nach dem Himmel, sondern die Gewissheit um die damit erst gegebene Möglichkeit zur Vereinigung.
Der Mensch ist kein Opfer. Er ist ein lustvoller teil der Natur und zur höchsten Erkenntnis fähig.
Darum gilt der teufel auch als Lichtbringer. Den er ist die Selbsterkenntnis durch die Annahme der verdrängten teile des eigenen Wesens. Das Reisserische in ihm, das Wilde und wehrhafte wird ausgedrückt durch seine Hörner. Er ist ein tier, ebenso wie der Mensch eines ist.
Darin liegt keine Herabsetzung den erst wenn die tierische Natur erkannt wurde kann das göttliche Selbst gelebt werden ohne auf die Welt herabzublicken.

Es geht nicht um Erhöhung oder Erniedrigung sondern um Ebenbürtigkeit.
Der teufel ist der Stolperstein dieser Einsicht. Er ist die Wut, die Sexualität und die Lust.
Er ist der Penetrator, der Prädator, er ist der Jäger.
Die 13te Feeh und verstossene und gespaltene Gott.
Er ist das Menschtier und der Aufruf zur Selbstverantwortung.
Er straft nicht sondern vertraut in die Fähigkeit zur Selbsterkenntnis.
Ehrlich und ungeschönt.

Das Ungezähmte und die Ekstase, das Freie und wilde.
Der Wesensanteil der dem Kontrollbedürnis spotet und die Ordnungsliebe im Chaos ertränkt.
Da ist keine Verführung den jedem Menschen wurde das Geschenk der Selbstverantwortung zu teil und damit auch die Bürde. Es gibt nichts dass ohne Licht leben kann. Aber es gibt auch nichts das keinen Schatten wirft.

Die Sünde wurde erfunden da sich die Ekstase nicht beherrschen lässt.
Also musste sie verdammt werden um den Menschen unter Kontrolle zu bringen.
Eine Selbstneurose um ihn zu entmachten.

Es ist keine Verdamniss sich selbst Fehler zu erlauben und den Mut zur ungetrübten Selbstliebe zu finden.
Es ist nichts anderes als die Erkenntnis über die Schönheit der eigenen wilden Natur.
Man muss keine Angst vor seiner Gier haben denn damit beginnt die Lust.

Wir sind hier um uns zu befriedigen. Es ging niemals um Entsagung sondern um Respekt und Selbstrespekt.
Um die Erkenntnis der Sinnhaftigkeit der Lust.
Sie stürzt das Leben nicht in die Sünde.

Sie ist die Krönung des Lebens selbst.
Der wahre Glaube.
Nicht artikuliert sondern gelebt.

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Dieser teufel, oder der Jäger wie ich ihn nun wieder nennen möchte,
ist leider ein Kneifzangenthema. Hier ist leider selten eineintelligente Auseinandersetzung erwünscht oder gar möglich.

Mir geht es nicht um ein metaphysisches Böses,
sondern darum das jede religiöse, spirituelle oder mythologische Vorstellung eine Projektion des Selbstbildes ist.
Die Empfindung solcher Archetypen wie der des teufels/Jägers verrät also viel über die seelische und psychische Verfassung.

Mir geht es somit nicht um Klischee´s sondern das lebendige Feuer der Wut und Leidenschaft. Und ja, es gibt ein gesondertes Wesen das ich hiermit anspreche. Aber es lebt in euch und nicht in einem tiefen flammenden Höllenschlund. Es liebt euch so sehr, dass er euch zum fressen gerne hat.
Und ja, auch vor Gewalt schreckt er nicht zurück.
Den Leidenschaft wird schnell zu Wut.
Doch wir entscheiden was er ist und wie wir ihn Leben möchten,
wenn wir seinen Einfluss zulassen.

Mann kann an dieser Stelle auch etwas weiter gehen und das "Es" aus der psychoanalytischen theorie von Freud, als Ebene der triebe, mit dem was wir teufel nennen vergleichen. Diese Eigenschaften sind nicht zufälligerweise identisch.

Er ist unser Vater und der Kern unserer tierhaften Natur.
Unten wie Oben, Innen wie Außen. Als Gott und Spiegel unserer eigenen Seele.

Der Mensch neigt zur Psychohygiene, was ihm an sich selbst nicht gefällt, dagegen sträubt er sich auch es wahrzunehmen. Darum auch Crowleys Ekeltraining. Ich halte zwar nicht viel von ihm, aber der Mann wurde falsch verstanden. Das war sein Versuch die Wahrnehmung zu aufzuklären.

Ich möchte es noch einen tick anders in positiver und einfacher Sprache ausdrücken, weil ich so gern kompliziert schwafel:
"Was ich an mir selbst nicht liebe, kann ich an anderen nicht lieben.".
Das Bild des teufels, ist das Ergebniss eben jener Verdrängung.
Was mir an mir selbst nicht gefällt, die "teuflische" Natur, wird vedrängt und wenn ich es in anderen erkenne, erscheint es mir als ein zu bezwingender Schrecken.

Für den wütenden Jäger.
Prädator · 183 mal angesehen · 0 Kommentare
Kategorien: Hexentum, Psychologie, Philosophie, Genien
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